2020 das Coronajahr!

Liebe Labyrinthfans wir haben uns lange mit den ganzen Auflagen zum Betrieb unseres Maislabyrinthes befasst und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir dieses Jahr auf das Anlegen eines Maisirrgartens verzichten.  Besonders an Sonntagen an denen das Wetter gut ist, ist zu erwarten, dass die Menschenmengen nicht mehr zu kontrollieren sind. In früheren Jahren war das zum Teil schon grenzwertig. Die Sicherheitsabstände könnten wir dann nicht sicherstellen, zumal diese im Maisfeld ja gar nicht zu kontrollieren sind. Auch nicht mit 50 Sicherheitskräften. Besonders unsere Strohkletterburg war zum Teil so stark frequentiert und beliebt, sodass wir auch hier die Sicherheit unserer Besucher nicht gewährleisten könnten. Im Laden vor dem Eisverkauf und der Kasse waren die Schlangen auch zu lange. Ein Online Buchungssystem mit vorgebuchten Besuchszeiträumen wollen wir dieses Jahr nicht einführen. 

Wir möchten auch weiterhin unseren Hofladen geöffnet lassen und unsere selbsterzeugten Produkte wie Beeren, Äpfel, Kürbis und Blumen anbieten und auch nach der Spargelsaison wieder Eis mit unseren Früchten mischen.  Sollten im September neue Regelungen bzw. andere Bedingungen ein Hoffest zulassen, werden wir gegebebenfalls kurzfristig noch ein Apfel- / Kürbisfest  planen.

Wenn sich 2021 wieder alles normalisieren sollte, werden wir sehen ob wir wieder einen Irrgarten im Maisfeld anlegen.

Bis dahin heisst es durchhalten. 

 

Die Idee ein Maislabyrinth anzulegen, stammt zugegebener Weise nicht von uns. Ich glaube ein Landwirt aus Landshut war einer der ersten, die einen Maisirrgarten realisiert haben. Jedoch gab es davor schon ein paar in England und den USA. Labyrinthe und Irrgärten gibt es schon seit tausenden Jahren.

Wir hier in Groß-Umstadt haben einen direkt vermarktenden landwirtschaftlichen Betrieb mit dem Schwerpunkt im Erdbeeranbau, und weiteren Standbeinen im Bereich Spargel, Schnittblumen und Himbeeren. Mehr über unseren Betrieb können sie unter www.erdbeerhof-muench.de erfahren. Als Direktvermarkter leben wir natürlich davon daß die Kunden uns kennen und weiter empfehlen. Das Maislabyrinth ist eine gute Gelegenheit sich ins Gespräch zu bringen, neue Kunden zu gewinnen und an uns zu binden.

Allerdings ist es auch ein nicht unerheblicher Aufwand der betrieben werden muss bis es so weit ist und aus dem profanen Maisfeld ein Labyrinth mit Spaßfaktor wird. Das fängt an bei Planung und Umsetzung und endet beim beschaffen der nötigen Genehmigungen, um das Labyrinth auf der landwirtschaftlichen Fläche betreiben zu dürfen.

Die Resonanz ist gut und hat sich in den letzten Jahren auf einem gleichmässigen Niveau eingependelt.



Die verschieden Irrgärten die auf den nächsten Seiten begutachtet werden können, haben eine Wegelänge zwischen 2.000 m und 2.500 m. Ein Maislabyrinth an sich, ist ja kein festes Bauwerk. Man kann überall zwischen den Pflanzen hindurch gehen, was leider von manchen Besuchern an einigen Stellen intensiv ausgenutzt wird. Wenn wir das Labyrinth in der Form gestalten würden, dass es einen Eingang, einen Ausgang und diverse Sackgassen gibt, wäre es ganz schnell zerstört, da man mit zwei, drei Durchbrüchen ganz einfach vom Eingang zum Ausgang käme.


Also haben wir uns überlegt wie wir das Labyrinth für längere Zeit attraktiv halten und die Besucher dazu bringen alle Wege durchzukämmen. Die Lösung war ganz Einfach: Wir mussten den Besuchern ein Ziel vorgeben. Also haben wir im Feld fünf Stempelstationen versteckt die jeder Besucher, bewaffnet mit einer Stempelkarte, suchen soll. Das klappt sehr gut, und macht allen Besuchern Spass. Leider werden die Stempelstationen immer wieder mutwillig kaputt gemacht bzw. aus dem Boden heraus gerissen.

Wir haben uns in den letzten Jahren auf Motivirrgärten spezialisiert, obwohl es nicht immer einfach ist ein Motiv so ins Feld zu übertragen, daß eine Nutzung des Irrgartens auch möglich ist, und das Motiv auch noch erkennbar ist. Die Attraktivität des Motivs entscheidet ob die Presse bereit ist ein Luftbild zu veröffentlichen und somit Werbung für das Labyrinth zu machen. Eine Nutzung als Irrgarten setzt allerdings voraus, dass die verschiedenen Bildelemente miteinander verbunden sind, sodass in den Motiven einige Linien sind die man in einer einfachen Zeichnung normal weggelassen hätte. Im Irrgarten sind sie allerdings als Wege unverzichtbar. Auch sind in den Entwürfen oft Linien zu dicht beieinander, sodass Durchbrüche an diesen Stellen vorprogrammiert sind.



Hier finden Sie uns:

Erdbeerhof Münch
Georg-August-Zinn-Str. 102
64823 Groß-Umstadt

fon:   +49 6078 2308

Unsere Öffnungszeiten

Freitag - Sonntag10:00 - 16:00

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