Himbeeren
 

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Himbeeren & Brombeeren

 

Jedes Jahr ab Anfang August bis Ende September können Sie bei uns Himbeeren pflücken. Wir haben eine herbsttragende Sorte mit dem schönen Namen Autum Bliss im Anbau. Die Sorte hat die Eigenart, daß Sie an den unterjährigen Ruten trägt, d.h. sie trägt an den Ruten, die im Frühjahr aus dem Boden austreiben. Deshalb schneiden wir die Ruten auch jedes Jahr bis auf den Boden ab, und die vorrüberfahrenden Kunden denken wir hätten das Himbeerfeld umgebrochen (vernichtet).Keine Angst, wir wollen das Feld noch ein paar Jahre stehen lassen

Mein Vater im Himbeerfeld

.                Die Öffnungszeiten:

 In der Himbeersaison haben wir nur Mittwochs und Samstags von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahmen machen wir nur, wenn nach den offiziellen Pflücktagen zum Beispiel wegen Regen nicht ausreichend Kunden da waren und noch reife Früchte im Feld sind. Das ist allerdings meisstens erst ab Mitte September der Fall. Bitte haben sie Verständniss, da wir den Leuten die viele Himbeeren pflücken wollen, an den Erntetagen auch ausreichend Behang garantieren wollen.       

Dieses Jahr zum ersten mal in nennenswertem Umfang, werden wir Brombeeren zum Selbstpflücken anbieten. Nachdem wir in den letzten zwei Jahren noch Startschwierigkeiten mit den Brombeeren hatten, dürften die Pflanzen dieses Jahr ordentlich heranwachsen. Unser Problem war massives Auftreten von Wühlmäusen. Über Winter haben wir den Greifvögeln ein paar Ansitzstangen in die Anlage gestellt, die auch sehr gut besucht waren. Also können wir davon ausgehen, daß die Wühlmäuse auf ein minimum reduziert sind. Die von uns angebaute Sorte Lochness ist eine dornenlose, und somit leicht pflückbar.                 

 

 

 

 

 

 

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Ackerbau wird in unserem Betrieb schon immer betrieben. Wir haben hier in Groß-Umstadt und speziell in der Dieburger Senke, wie die Ebene zwischen Groß-Umstadt und Dieburg bezeichnet wird eine mehrere Meter mächtige angewehte Lößschicht.
traktor

Dieser Lößboden ist ein ausgeprochen fruchtbarer Boden mit einem hohen Speichervermögen für Wasser und Nährstoffe. Deshalb werden hier in Groß-Umstadt seit je her Zuckerrüben angebaut. Die Zuckerrübe ist die Königin der Feldfrüchte, was die Bodenansprüche und das Ertragsverhalten angeht. Sie verzeiht keine Fehler in der Kulturführung, ist aber bei guter Pflege eine gewinnbringende Kultur, was man von Getreide im Moment nicht gerade behaupten kann. Die Getreidepreise sind in den letzten Jahren auf Weltmarktniveau und darunter gesunken. Getreideanbauer die keine Zuckerrüben, Kartoffeln oder sonstige Einnahmequellen haben sind im Moment ziemlich schlecht dran. Ohne Subventionen müßten viele Betriebe die Hoftore für immer schließen. Das nennt man dann zu Neudeutsch Strukturwandel wenn immer mehr Flächen brach liegen und der einzelne Bauer immer mehr Fläche bewirtschaften muss um sein Einkommen (seinen Lohn für die Pflege der Landschaft) gleich hoch zu halten. Aber das ist ein anderes Thema!