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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen etwas über unsere Familie erzählen. Unsere Familie betreibt schon seit vielen Generationen Landwirtschaft in Groß-Umstadt. Früher wurde traditionell Ackerbau und Viehzucht betrieben. Die Betriebe waren klein strukturiert und vielseitig. Man hatte Schweine, Kühe, Ziegen und Federvieh. Eben von allem etwas. Heute heißt es in der Landwirtschaft, man muß sich auf eine Sache konzentrieren und spezialisieren, um zum einen Kosten zu sparen und zum anderen das Optimum aus dem Betrieb herauszuholen um überhaupt zu überleben. Wir sind trotzdem ziemlich vielseitig geblieben und haben mit der Direktvermarktung unserer selbst erzeugten Produkte, einen für unsere persönlichen Fähigkeiten und Neigungen idealen Betriebszweig gefunden.Natürlich muß in so einem Landwirtschaftlichen Betrieb mit Direktvermarktung die gesamte Familie an einem Strang ziehen, sonst ist ein zusammen arbeiten und zusammen leben nicht möglich.´ |
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Mein Name ist Uschi Münch. Bevor mich die Liebe nach Groß-Umstadt brachte, führte ich ein ganz anderes Leben. 17 Jahre lang arbeitete ich im Landratsamt als Verwaltungsangestellte. Nach der Geburt unseres Sohnes Marius entschied ich mich ebenfalls in der Landwirtschaft mitzuarbeiten. Dieser Entschluß fiel mir nicht sehr schwer,da ich die Liebe zu dem Beruf meines Mannes entdeckt hatte und bis heute ist es auch so geblieben
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Dieser Lößboden ist ein ausgeprochen fruchtbarer Boden mit einem hohen Speichervermögen für Wasser und Nährstoffe. Deshalb werden hier in Groß-Umstadt seit je her Zuckerrüben angebaut. Die Zuckerrübe ist die Königin der Feldfrüchte, was die Bodenansprüche und das Ertragsverhalten angeht. Sie verzeiht keine Fehler in der Kulturführung, ist aber bei guter Pflege eine gewinnbringende Kultur, was man von Getreide im Moment nicht gerade behaupten kann. Die Getreidepreise sind in den letzten Jahren auf Weltmarktniveau und darunter gesunken. Getreideanbauer die keine Zuckerrüben, Kartoffeln oder sonstige Einnahmequellen haben sind im Moment ziemlich schlecht dran. Ohne Subventionen müßten viele Betriebe die Hoftore für immer schließen. Das nennt man dann zu Neudeutsch Strukturwandel wenn immer mehr Flächen brach liegen und der einzelne Bauer immer mehr Fläche bewirtschaften muss um sein Einkommen (seinen Lohn für die Pflege der Landschaft) gleich hoch zu halten. Aber das ist ein anderes Thema! |